Summerfeeling pur: Hausgemachte Gnocchi mit Kapern & erfrischender Weißwein Slush


Ihr Lieben, in diesem Post nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise. Eine Reise, die viele Überraschungen bereithält, denn wir verziehen uns gemeinsam nach Südtirol und entdecken köstlichen Wein vom Weingut Rottensteiner und Rezeptzubereitungen, die so gut sind, dass ich mir vorstellen könnte, dass sie direkt in eure Top10 schießen. Höher kann ich den Spannungsbogen wohl nicht ausdehnen, aber das sind ganz sicher keine leeren Versprechungen.

Dann mal los! Ich starte in Berlin mit zwei köstlichen Rezepten im Gepäck. Es gibt hausgemachte Gnocchi (Ja genau, die Königsdisziplin!) mit Kapern, getrockneten Tomaten und Oliven - kurz geschwenkt in feinstem Olivenöl. Ein wahrer Hochgenuss! Als zweiten, erfrischenden Gang nach den Gnocchi gibt es einen Wein Slush. Was erstmal eher nach sehr viel Experimentierfreude klingt, ist in New York schon eine Weile der neue Hit. Warum mich der Wein Slush so begeistert, erfahrt ihr natürlich noch. Wir starten ja erstmal auf unsere Reise und ich möchte euch gern vorstellen, wen wir genau besuchen.


Das Weingut der Familie Rottensteiner erwartet uns im herrlichen Südtirol. Die Familie gehört zu den ältesten Familien Südtirols und ist seit vielen Generationen mit dem Weinbau verbunden. Mittlerweile bearbeitet sie fast 10 ha eigenes Weingut, dazu kommen weitere 90 ha die von rund 60 Vertragsbauern bewirtschaftet werden. Die Menge an Wein, die da zusammenkomme, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Insgesamt teilen sich die 450.000 Flaschen in acht Weißweinsorten und 4 Rotweinsorten auf.


Zu den Rottensteiner Weinen zählen ein paar meiner meine absoluten Lieblingsweine, wie Weißburgunder, Pinot Grigio und seit Neustem auch Gewürztraminer. Wer bei Gewürztraminer an ausschließlich übersüßte Weine denkt, der wird hier auf jeden Fall eines Besseren belehrt. Der Gewürztraminer der Familie Rottensteiner kommt mit einer fast schon trockenen Eleganz und Leichtigkeit daher und passt daher auch besonders gut zu vegetarischen Speisen. In meinem Menü findet er sich im Dessert wieder und sorgt für einen sommerlich-frischen und nicht zu beschwerten Abschluss.



Bei den Rotweinen hat sich der St. Magdalener ganz oben auf meine Lieblingswein-Liste eingefunden. Für den St. Magdalener werden Vernatsch-Trauben mit ca. 5% Lagrein-Trauben zusammengebracht. Da diese beiden Sorten schon auf dem Weinberg zusammen angebaut werden, entsteht hier eine einzigartige Harmonie. Der St. Magdalener hat mich besonders überrascht. Ihr müsst euch vorstellen, dass ich den Shoot für das Weingut Rottensteiner in der heißesten Woche des Jahres eingeplant habe. Das bedeutete, dass ich mehrere Tage in Folge verschiedene Weine probiert habe und die Rezepte abgestimmt habe, bis alles genau so zusammenpasste, wie ich mir das vorgestellt habe. In der Regel ist meine Lust auf Rotwein bei sehr heißen Temperaturen eher gering. Doch der leichte, fruchtige und trotzdem total intensive St. Magdalena hat mich wirklich überrascht. Er passt total gut zum Sommer, zu italienischen Speisen und Gemüse. Ich freue mich, dass ich diesen Klassiker nun in mein Wein-Repertoire aufgenommen habe.

Ein kleiner Hinweis: Achtet darauf, dass ihr Rotwein im Sommer etwas kühlt. Die optimale Trinktemperatur liegt bei 16 - 20 °C. Wenn man sich im Sommer an die Raumtemperatur-Regel hält, dann wird man geschmacklich nicht so auf seine Kosten kommen, als wenn man eine kleine Abkühlung einplant.


Nun möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und zeige euch, welche köstlichen Gerichte durch die vorgestellten Weinen begleitet werden. Stellt euch dieses Menü am besten direkt in Südtirol auf einer kleinen Terrasse mit Blick auf die Berge an einem lauen Sommerabend vor...


Rezept für Gnocchi mit Kapern, getrockneten Tomaten und Oliven

1 kg festkochende Kartoffeln (keine sehr jungen Kartoffeln verwenden!), 20 g Weizenmehl, 2 EL Kapern, 8 getrocknete Tomaten in Öl, 2 EL schwarze Oliven, 1 Knoblauchzehe, Olivenöl (sehr gute Qualität), 1 El Honig, Salz, Pfeffer, nach Belieben Feta und Basilikumblätter
  1. Zu Beginn den Ofen auf 180 °C vorheizen. Kartoffeln (nicht geschnitten, nicht geschält) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und für ca. 45 Minuten in den Ofen geben. bei sehr kleinen Kartoffeln reichen wahrscheinlich 35 Minuten aus. Die Kartoffeln sollten lieber einen Moment länger im Ofen bleiben, da sich die Feuchtigkeit reduzieren soll.
  2. Die fertigen Kartoffeln sollten etwa 10 Minuten abkühlen und dann geschält werden. Anschließend können die Kartoffeln sehr vorsichtig mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt werden. Hier sollten so wenig Stampfer wie möglich dafür sorgen, dass ein grobes Kartoffelpüree entsteht.
  3. Nun gebt vorsichtig das Mehl uns Salz in die Masse. Auch hier gilt: Nicht zu viel kneten, lieber langsam falten, bis sich die Kartoffeln und das Mehl gut verbunden haben.
  4. Nun können ca. 3 lange Teigrollen geformt werden. Diese werden dann in Stücke geschnitten. Etwa 2 cm bieten sich an, aber je nachdem wie groß die Gnocchi werden sollen, kann die Größe der Stückchen angepasst werden.
  5. Mit etwas Mehl können nun kleine Kugeln geformt werden (Das müsst ihr nicht tun, die Gnocchi können auch in den Schnittstückchen gekocht werden).
  6. Währenddessen könnt ihr in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. 
  7. Die fertig geformten Gnocchi kommen dann ins leicht köchelnde Wasser. Sobald sie an die Oberfläche kommen, gebt ihr sie auf ein mit Öl eingestrichenes Backblech.
  8. Sind alle Gnocchi gekocht werden der Knoblauch, die Tomaten und die Oliven in Stückchen geschnitten.
  9. Erwärmt etwas Olivenöl in einer Pfanne und gebt die Zutaten hinzu. Alles sollte gut im Öl vermengt und erhitzt werden.
  10. Danach kommen die fertigen Gnocchi (so viele ihr essen wollt) hinzu und werden gut durchgeschwenkt. 
  11. Zum Schluss kommen noch die Kapern in die Pfanne.
  12. Die Gnocchi können dann auf einem Teller angerichtet und mit Fetabröseln sowie Basilikumblättern dekoriert werden.

Rezept für Weißwein Slush

200 ml Gewürztraminer, 300 g Pfirsiche (frisch), eine Handvoll Erdbeeren, etwas Minze
  1. Die Pfirsiche waschen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Alle Stücke dann in einen Gefrierbeutel geben und ca. 6 h oder über Nacht einfrieren.
  3. Für die Basis des Desserts kann ein kleiner Obstsalat aus Pfirsichen, Erdbeeren und Minze hergestellt werden. Dazu einfach das Obst in kleine Stücke schneiden und die Minze gehakt dazugeben. Alles sollte bis zum Servieren kaltgestellt werden.
  4. Sobald die Pfirsiche gefroren sind, werden sie mit dem Gewürztraminer in den Hochleistungsmixer gegeben und kurz püriert bis eine sorbetartige Masse entsteht.
  5. Nun füllt etwas von dem Obstsalat in Gläser und gebt einen Löffel Weißwein Slush oben drauf. Das Dessert kann sofort serviert werden. lassen sich die Gäste beim Verzehr etwas Zeit, so genießen sie einfach einen erfrischenden Wein-Drink - "Pfirsich-infused" könnte man wohl sagen.


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Rottensteiner Weine entstanden. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Produkten und empfehle sie sehr gern weiter. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit!

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