Ombre Kokos-Milchreis-Sushi mit Ananas und Maracuja-Dip


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In diesem Blogpost vereine ich wirklich einige Dinge, die eher ungewöhnlich für mich sind. Zu allererst ist zu nennen, dass ich noch niemals freudestrahlend aus meiner Küche getreten bin und voller Stolz ein blaues (essbares) Werk präsentiert habe. Manchmal gab es vielleicht einen durch Heidelbeeren gefärbten Smoothie, der am Ende aber doch immer eher beerig-lila wurde und nie in die blaue Farbecke abgedriftet ist.

Als zweite untypische Sache an diesem Blogpost muss ich den Milchreis nennen. Mein Leben lang lautete die Antwort auf die Frage, ob es Grießbrei oder Milchreis geben soll, ganz eindeutig und ohne Pause zum Überlegen: Grießbrei! Milchreis habe ich konsequent abgelehnt.


Und in diesem Fall macht mich der blaue Milchreis so glücklich, dass ich es selbst kaum glauben kann. Seit meiner letzten Zusammenarbeit mit Eat a Rainbow (den Blogpost findet ihr hier) stand dieses eine kleine blaue Fläschchen in meinem Regal und hin und wieder fragte ich mich, was ich damit wohl machen sollte. Als Stefan dann eines Tages sagte: "Wollen wir nicht mal buntes Sushi machen?" fügte sich alles sofort zusammen. Für knallbuntes Sushi war ich noch nicht bereit, aber ich wusste, dass der Tag für mein blaues Eat a Rainbow Fläschchen gekommen war.

So präsentiere ich euch heute ein wirklich einmalig leckeres Rezept für Kokos-Milchreis-Sushi mit Ananas. Allein diese Kombination ist schon so lecker und fruchtig, wenn das kleine blaue Sushi-Teilchen dann aber noch in den Maracuja-Dip eingetaucht wird, ist das karibische Geschmackserlebnis komplett und lässt keine offenen Fragen zurück. Aber probiert es selbst!


Rezept für Kokosmilchreis-Sushi mit Ananas

400 ml Kokosmilch,  600 ml Milch, 1 Prise Salz, 30 g Kokosblütenzucker, 230 g Milchreis, 1 kleines Fläschchen Eat a Rainbow BLUE, 1/2 Ananas, Kokosflocken; Für den Dip: 2 Maracujas, 1/2 Orange, etwas Kokosblütensirup

Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Milchreis in einen Topf geben und erhitzen. 
  2. Der Milchreis muss etwa 30 Minuten gar ziehen und sollte dabei gelegentlich umgerührt werden, damit er nicht anbrennt.
  3. Für den Maracuja-Dip wird der Saft von zwei Maracujas und einer halben Orange in einen kleinen Topf gegeben. Die Mischung wird erwärmt, so dass sie leicht eindicken kann. Nach Belieben kann dann noch mit Kokosblütensirup abgeschmeckt werden.
  4. Die Ananas wird nun in etwa 1x 1cm lange Stangen geschnitten und diese werden kurz in der Pfanne angebraten.
  5. Ist der Milchreis abgekühlt und eingefärbt, wird eine Sushimatte mit Frischhaltefolie ausgelegt und der Milchreis kann darauf mit einem Löffel oder den Fingern verteilt werden. Zusammen mit der Ananasstange kann dann alles zu einer großen Sushirolle gerollt werden und anschließend in gleich große Stückchen geschnitten werden.

Nun möchte ich euch natürlich noch einen Tipp für den wunderbaren Ombre-Effekt mit auf den Weg geben. Dazu habe ich die gesamte Portion Milchreis zum Abkühlen in eine Auflaufform gegeben. Dann habe ich den Milchreis mit leichter Restwärme in fünf Schüsseln aufgeteilt und die blaue Farbe hinzugefügt. Hier habe ich mit einem kleinen Tropfen begonnen und habe dann immer etwas mehr dazugegeben. Fangt immer mit einer kleineren Portion an und gebt lieber noch etwas nach. 

Es bietet sich auch an die Schüsseln mit dem eingefärbten Milchreis über Nacht im Kühlschrank zu lagern, da der Milchreis dann noch klebriger wird und sich sehr gut zu Sushi verarbeiten lässt.


Natürlich ist das nur eine Idee, wie süßes Sushi umgesetzt werden kann. Allein mit den Eat a Rainbow Farben fallen mir noch viele weitere spannende Ideen ein und auch was die Füllung angeht, sind der Phantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Und wer sich jetzt noch fragt, was dieses unnatürliche blau hervorruft und ob die Zutatenliste denn überhaupt ansprechend ist, dem kann ich versichern: Ist sie! Wer hat denn schon etwas gegen Apfel, Spirulina, Traube, und Zitrone einzuwenden?


*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Colourfood GmbH und den Eat a Rainbow Produkten entstanden. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst, denn ich bin überzeugt von den Essenzen und empfehle sie sehr gern weiter. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit!

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