Mein Rezept für ein herbstliches Kürbiscurry mit Granatapfel und dazu selbstgebackenes Naan

02 November 2016 18:16




Dadurch, dass der Sommer ja lange Zeit durch schmuddeliges Wetter zurückgehalten wurde, konnte er uns in diesem Jahr erst relativ spät beglücken. Keine Ahnung, ob das in den letzten Jahren auch so war? Wettertechnisch habe ich das Gedächtnis einer Eintagsfliege. Sätze wie "Damals 20XX als der Sommer so lang war" oder ähnliche wird man von mir nicht hören. Als Zuhörer nehme ich solche Informationen mit stillschweigender Bewunderung auf und erinnere mich an meine Lieblingegeschichte: Einmal gab es nämlich so verdammt hohen Schnee in Berlin, dass ich mein Auto auf einem Schneeberg aufgebockt habe. Da diese Geschichte immer wieder für einen Lacher gut ist, erzähle ich sie sehr gern in thematisch passenden Momenten, aber auf die Frage "Ach echt, welches Jahr war das denn?" bleibt mir leider nichts weiter übrig, als "Ich habe keinen blassen Schimmer" zu sagen.

Wie ihr euch sicher denken könnt, wollte ich nicht über diesen Schneeberg berichten. Vielmehr wollte ich sagen: Kann es sein, dass der Herbst so kurz ist wie nie? Ich verspüre schon leichten Weihnachtsstress und irgendwie ist doch gerade erst der Sommer vorbei. Und weil die Herbst-Zeit in diesem Jahr so knapp ist (falls diese Zeit immer knapp ist, dann entschuldigt die vorher nicht verifizierte Aussage) müssen wir alle herbstlichen Lieblingsrezepte in kürzester Zeit umsetzen und genau deswegen brauchen wir vor allem schnelle und einfache Rezepte. Und deswegen gibt es diesen Blogpost für euch! (Wahnsinn, wie sich dieser Kreis geschlossen hat!)

Diesen Blogpost gibt es aber nicht nur, weil ich euch mein allerliebstes Kürbiscurry-Rezept und die superleckeren Naan Brötchen präsentieren möchte. Es gibt auch noch eine tolle Aktion, auf die ich euch gern aufmerksam machen möchte - lest mal weiter!


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Heute möchte ich euch eine tolle Aktion von Kerrygold* empfehlen. Hört man Kerrygold, so denken wohl die meisten erstmal an Butter und damit liegt man grundsätzlich schon mal ganz richtig. Kerrygold macht aber seit neustem auch Butterschmalz und wer jetzt (so wie ich) denkt: "Öhm.. ök.. ja Butterschmalz.. hm.. naja" dem kann ich sagen, dass es sich dabei um ein Produkt handelt, welches wohl ganz zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Mir sind direkt ganz viele Ideen in den Kopf gekommen, denn der Butterschmalz eignet sich nicht nur toll zum Anbraten (stellt euch vor - kein Spritzen), sondern passt auch hervorragend zum Backen.

Aber nun zur Aktion:

Kerrygold sucht 500 Gourmet-Tester für das neue Butterschmalz. Vom 1. bis zum 27. November habt ihr die Möglichkeit, euch als Produkttester zu bewerben. Unter diesem Link (Klick) könnt ihr euch direkt bewerben und könnt dann Tester des Bratenfetts aus - natürlich, wie sollte es anders sein - irischer Weidemilch werden.
Unter allen Bewerbern und Testern verlosen Kerrygold, Otto-Gourmet und Severin ganz tolle Gewinne. Also hüpft noch schnell in das Lostöpfchen!

Bewerbt euch doch jetzt und probiert dann ganz bald mein Rezept aus! Das wäre doch eine tolle Sache und ich freue mich auf eure Ergebnisse.



Die Rezepte

Zutaten für das Kürbis-Curry (für vier Personen)
eine Zwiebel
eine Chilischote
etwas Ingwer
eine Knoblauchzehe
ein mittelgroßer Hokkaido
ein kleiner Brokkoli
eine Dose Kichererbsen
eine rote Paprika
ein Granatapfel
ein Bund Koriander
einige Cashewnüsse
zwei Dosen Kokosmilch
etwas Kokosblütenzucker
Curry (2 EL)
Garam Massala (1 TL)
Kreuzbümmel (1 TL)
Salz & Pfeffer
4 EL Kerrygold Butterschmalz zum Anbraten

Zubereitung für das Curry

  1. Als erstes müssen die Zwiebel, der Ingwer, der Knoblauch und die Chili kleingeschnitten werden.
  2. Dann den Hokkaido, die Paprika und den Brokkoli in keine Stücke schneiden und die Kichererbsen abtropfen lassen.
  3. Den Butterschmalz in einem Wok erhitzen und Zwiebel, Ingwer und Chili dazugeben. Nach wenigen Minuten kann auch schon etwas Curry dazugegeben werden.
  4. Dann kommen der Kürbis und die Paprika hinzu sowie etwa zwei EL Kokosblütensirup. Alles muss gut verrührt werden, so dass leichte Röstaromen entstehen können, aber nichts anbrät. Währenddessen etwa 500 ml Wasser im Wasserkocher erhitzen. 
  5. Wenn alles gut angebraten ist, kann das kochende Wasser in den Wok gegeben werden und auch der Knoblauch und der Brokkoli kommen hinzu. Gewürzt wird mit Salz, Curry, Garam Massala und Kreuzkümmel. Die Angaben in Klammern sind Empfehlungen und ich rate dazu erstmal weniger zu verwenden und dann nachzuwürzen.
  6. Abgedeckt sollte das Gemüse nun ca. 10 bis 15 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln. 
  7. Während das Curry kocht, kann der Granatapfel entkernt, die Cashewkerne ohne Öl kurz angeröstet und der Koriander grob gehackt werden.
  8. Zum Curry kommt anschließend die Kokosmilch und die Kirchererbsen hinzu. Nun kann ein weiteres Mal mit den genannten Zutaten abgeschmeckt werden. Hier kann auch noch etwas Kokosblütenzucker hinzugegeben werden.
  9. Das Curry kann wunderbar in der Zeit zubereitet werden, während der Teig für die Naan Brötchen geht. Da die nur kurz im Ofen sind, kann dann alles zusammen serviert werden.
  10. Jeder Gast kann sich dann noch nach Belieben bei den Cashewnüssen, den Granatapfelkernen und dem Koriander bedienen.

Zutaten für die Naan Brötchen
200g Mehl
1 TL Zucker
50 g Kerrygold Butterschmalz
150 ml warmes Wasser
1/2 TL Salz
etwas Kerrygold Butterschmalz zum Bestreichen der warmen Brötchen
schwarzer Sesam

Zubereitung Naan Brötchen

  1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in dem warmen Wasser auflösen und abgedeckt ca. 10 Minuten beiseite stellen.
  2. Mehl in einer großen Rührschüssel geben und den Butterschmalz in einem kleinen Topf schmelzen lassen und nach etwas Abkühlzeit zum Mehl hinzufügen. 
  3. Hat die das Hefegemisch leichte Blässchen geworfen, kann dies auch zum Mehl hinzugegeben werden. Alles wird nun in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeitet. Der Teig sollte nicht zu fest sein und darf noch ganz leicht kleben.
  4. Abgedeckt sollte der Teig an einem warmen Ort für ca. eine bis anderthalb Stunden gehen.
  5. Danach muss der Teig erneut gut durchgeknetet werden. Etwa fünf Minuten dürfen es hier sein.
  6. Anschließend wird der Teig zu einer Kugel geformt und in acht gleich große Stückchen zerteilt.  
  7. Diese Stücke werden zu kleinen Fladen geformt und kommen nun auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech und werden Oben mit einer Gabel zwei drei Mal eingestochen.
  8. Die Naan Brötchen kommen für ca. 15 bis 10 Minuten bei 175°C in den Ofen. Dann die Brötchen mit etwas Butterschmalz bestreichen und weitere fünf Minuten bei etwas höherer Temperatur weiterbacken. Die Naans sollten dann leicht gebräunt sein.
  9. Sind die Naan Brötchen fertig können sie erneut dünn mit Butterschmalz bestrichen und mit schwarzem Sesam bestreut werden.




*Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit Kerrygold entstanden. Lange Zeit bin ich großer Fan der Kerrygold-Produkte und empfehle sie daher sehr gern auf meinem Blog. Ich danke für die schöne Zusammenarbeit.

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