Mini-Pull-Apart-Bread mit Johannisbeer-Marmelade


Hallo zusammen,

heute habe ich endlich mal wieder Zeit für den Blog und falls ihr jetzt denkt ich hüpfe von Urlaub zu Urlaub und hier herrscht Sommerpause, dann entspricht das nicht ganz der Wahrheit. Ich schreibe fleißig meine Masterarbeit und läute langsam aber sicher den Endspurt ein. Auch wenn mir alles rund um den Blog viel mehr Spaß macht, so will ich endlich das dicke Buch abgeben und ganz entspannt und ohne schlechtes Gewissen wieder kochen, fotografieren und schreiben können. 

Ich hoffe, ihr seid dann alle noch da, wenn es wieder losgeht :-) Ich habe viele Ideen und bis dahin versorge ich euch hier mit meinen absoluten Lieblingsrezepten. Das ist doch auch was!


Heute gibt es ein Mini-Pull-Apart-Bread. Mögt ihr auch alles im Mini-Format so gern wie ich? Gerade bei diesen kleinen süßen Teilchen bietet es sich wirklich sehr gut an, da man so viel mehr Marmelade bekommt und die einzelnen Lagen super gezupft werden können. Das Rezept kann aber auch für eine große Kastenform angewendet werden, dann müssen eben nur die Maße angepasst werden.


Wenn ihr gerade eine große Ladung Johannisbeeren aus Omas Garten bei euch zu hause habt, dann könnt ihr natürlich auch die Marmelade selbst einkochen und direkt verwenden. Ich hatte großes Glück, denn in meinem Vorratsschrank versteckte sich noch ein Gläschen Johannisbeermarmelade, was ich von meiner lieben Mareike vom Blog Biskuitwerkstatt geschenkt bekommen habe. Grundsätzlich könnt ihr natürlich jede Marmelade für dieses Rezept verwenden und als Deko verwendet ihr dann ganz einfach die anderen Früchte - supereasy!


Nun aber zum Rezept ...

Zutaten für 6 kleine Kastenförmchen
500g Mehl, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Prise Salz, 150ml Milch, 2 Eier (M), 1 Glas Johannisbeermarmelade, ein paar Johannisbeeren zum Dekorieren und so Naschen, etwas Puderzucker und Zitrone für den Zuckerguss

Zubereitung
  1. Für den Teig Mehl, Zucker, Vanillezucker, Hefe und Salz mischen. Die Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Milch dazugeben und Topf vom Herd nehmen.
  2. Milch-Butter-Gemisch und Eier zu der Mehl-Zucker-Mischung gießen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte dann bereits die doppelte Größe erreicht haben.
  3. Nun den Hefeteig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 50 x 50 cm). Mit der Marmelade einstreichen, hier kann die Menge ganz nach Belieben dosiert werden. Für 6 kleine Kastenförmchen müsst ihr nun entsprechend Streifen (bei mir ca. 3 cm - je nach breite der Form) schneiden. Anschließend müssen die Teigstreifen quer geschnitten werden. Hier ist es nicht so wichtig sehr akkurat zu arbeiten. Schneidet die Stücke in etwa so, dass sie kurz über den Rand der Form reichen.
  4. Um die Teigteilchen in die gefettete Kastenform zu bekommen, bietet es sich an diese leicht hochkant zu stellen. Dann können die Teigstücke nacheinander in die Kastenform geschichtet werden. Abgedeckt sollte der Teig nun nochmals nochmals ca. 30 Minuten gehen.
  5. Zum Schluss alle Förmchen auf ein Backgitter (mit Alufolie oder Backpapier belegt) geben und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 30 Minuten backen. Nach ca. 20 Minuten schauen, ob die Teilchen bereits fertig sind, wenn nicht mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form ca. 30 Minuten ruhen lassen. 
  6. Es kann nun vor dem Servieren noch etwas Zuckerguss mit Puderzucker und Zitronensaft angerührt werden und einzelne Johannisbeeren zur Dekoration können bereit liegen. Sind die Kleinen Teilchen ca. 10 Minuten abgekühlt, können sie gestürzt, dekoriert und serviert werden.

Und nun verrate ich allen Foodbloggern unter euch einen super Trick! Ich hatte da ein Bett. Das Modell kennt ihr sicher alle, wenn ich sage: Weiß, Metall, Ikea. Dieses Bett ist auch vor einiger Zeit mit uns umgezogen, allerdings überlegten wir uns, dass wir uns doch etwas mehr Platz, als romantische 140cm wünschten ;-) Also kam ein neues Bett und wie ich das alte so abbaute und plötzlich die ganzen Bretter des Lattenrostes sah, die nicht nur perfekt geschliffen, sondern auch so ein schönes Maß hatten, kam mir die Idee daraus ganz einfach Fotountergründe zu bauen. 

Das heißt ich hatte die Idee und ließ bauen ;-) ... hihihi. Aber falls ihr mal auf der Suche seid, dann kauft doch einfach so ein Lattenrost bei Ikea, schneidet es auseinander und hämmert es zusammen. Es lohnt sich wirklich!

1 Kommentar:

  1. Was für ein tolles Rezept und ich liebe, liebe liebe die Fotos!! Hab einen wundervollen Tag!

    Viele Grüße

    Mareike

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