Ein vegetarisches Weihnachtsmenü - Die Vorspeise: Rosenkohl, Granatapfel, Pastinake und Quinoa-Haselnuss Crumble [Weinbegleitung vom Schloss Wackerbarth]

18 Dezember 2015 17:52


Hallo meine Lieben,

kurz vor Weihnachten präsentiere ich euch noch mein allerliebstes Weihnachtsmenü. Heute gibt es die Vorspeise, morgen folgt die Hauptspeise und den krönenden Abschluss macht das Dessert am 4. Advent. Ihr habt dann also noch genügend Zeit, um alle Zutaten zu besorgen und dieses weihnachtliche Drei-Gänge Menü vorzubereiten ;-)

Dieses Mal wurde mir die Weinbegleitung freundlicherweise vom Weingut Schloss Wackerbarth (Klick) zur Verfügung gestellt.* Bis zum 20.12. könnt ihr hier noch bestellen und ihr bekommt eure Lieferung noch rechtzeitig bis Weihnachten! Toll, oder? Also ich bin schon ausgerüstet und freue mich ganz riesig doll auf das Menü an Weihnachten.


Lange Zeit hasste ich Rosenkohl. Und viele Menschen tun das. Heute kann ich das absolut nicht nachvollziehen, denn Rosenkohl ist doch so wahnsinnig lecker und angebraten nochmal toller als nur gekocht. Dies ist also ein Appell an alle Rosenkohl-Hasser: Probiert es nochmal. Manchmal muss nur einige Zeit vergehen und die ekligsten Sachen wurden zu den Köstlichsten. Diese Vorspeise wird es euch beweisen! Grundsätzlich finde ich das Thema Rosenkohl aber nicht so spannend (ich wollte das nur mal kurz loswerden) daher berichte ich euch lieber vom Schloss Wackerbarth.

Diesen Sommer war ich selbst mit meiner Mama auf Schloss Wackerbarth und war sehr begeistert. Schloss Wackerbarth liegt in Sachsen inmitten der Radebeuler Weinberge. Ein sehr idyllisches Plätzchen an dem der Besucher eingeladen wird,  die Herstellung der tollen Weine und Sekte nicht nur vor Ort zu verfolgen, sondern es kann natürlich auch einiges verkostet werden! Wir sind mit einer alten Dampflock angereist. Dort saßen wir in einem offenen Zugabteil und fuhren durch die Wälder - wo kann man sowas schon machen? Anschließend fuhren wir ein kleines Stück mit der Straßenbahn. Das kann man an ziemlich vielen Orten machen. Vor Ort haben wir zweimal (ja, wirklich zwei Mal) in dem hervorragenden Restaurant "Gasthaus Schloss Wackerbarth" gegessen. Es war wirklich zu gut und es gab ganz besondere vegetarische Gerichte. Wer mir auf Instagram (Klick), der konnte alles live verfolgen.

Nun aber zurück zu diesem leckeren vegetarischen Gericht. Hier kommt das Rezept...


Zutaten (für 2 Personen)

200 g Rosenkohl, 1/2 Granatapfel, 2 mittelgroße Pastinaken, 4 Kartoffeln, etwas Hafermilch, Muskatnuss, Salz Pfeffer, Quinoapuffs, einige Haselnüsse

Zubereitung

  1. Vom Rosenkohl die äußeren Blättchen entfernen und den Strunk kreuzförmig einschneiden. Rosenkohl in einen Topf geben und und mit Wasser bedecken sowie etwas Salz hinzufügen. Der Rosenkohl kocht je nach Größe 15-18 Minuten.
  2. Direkt nach dem Kochen wird der Rosenkohl direkt in Eiswasser gegeben. So behält er seine tolle grüne Farbe.
  3. Für das Pastinakenpüree die Kartoffeln und die Pastinakten schälen und würfeln und ebenfalls ca. 15 Minuten kochen. Anschließend das Wasser abgießen, etwas Hafermilch hinzufügen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Nun alles mit dem Pürierstab fein mixen und erneut abschmecken. 
  4. Währenddessen den Granatapfel entkernen. Ich schneide dazu oben den kleinen Strunk raus und breche den Granatapfel dann in einer Wasserschüssel aus. Die Kerne lassen sich dann wunderbar lösen und falls es spritzt, dann nur unter Wasser und nicht in der Küche umher.
  5. Den Rosenkohl vierteln und in einer kleinen Pfanne in etwas Öl anbraten. 
  6. In der eben verwendeten Pfanne die Quinoapuffs und die gehackten Haselnüsse anrösten. Wer mag kann diese auch mit Honig leicht karamellisieren.
  7. Das Püree mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Teller geben und mit dem Haselnuss-Quinoa-Crumble bestreuen. Zusammen mit dem Rosenkohl und den Granatapfelkernen auf dem Teller anrichten.



In Vorbereitung auf diesen Blogpost habe ich mein Menü den Kellermeistern von Schloss Wackerbarth zukommen lassen. Diese haben für den ersten Gang zwei passende Weine ausgewählt, die wirklich ganz vorzüglich passen!

2013er Riesling Kabinett Trocken (Klick)

Der Riesling kommt mit einer frischen fruchtigen Note daher. Besonders die Aromen von Mango und Papaya passen ganz wunderbar zu der deftigen Vorspeise und harmonieren toll mit den Granatapfelkernen. Nach 20 Tagen Gärdauer wird der Riesling sechs Monate auf der Feinhefe gelagert und im großen Holzfass und Edelstahltank ausgebaut. Und was soll ich sagen: Es tut ihm sehr sehr gut!

2014er Grauburgunder Trocken (Klick)

Den Grauburgunder würde ich etwas bodenständiger beschreiben. Ein harmonisches Aroma aus Karamell und Quitte macht ihn ebenfalls zu einem köstlichen Begleiter zu diesem Menü. Durch die Löss-Lehm-Schicht des sächsischen Weinanbaugebiets wird dieser Wein in eine sehr vollmundige Richtung gefördert, die aber auch aromenreiche Fruchtnoten mit sich bringt.


Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich finde, dass diese nicht nur eine sehr leckere Vorspeise ist, sondern eine ausgesprochen hübsche noch dazu. Sicherlich kann man noch mit allerhand Gewürzen rumexperimentieren, aber in diesem Fall war es mir wichtig, die einzelnen Komponenten so wenig wie möglich zu würzen. Ich mag es, wenn die Zutaten viel Platz zum Entfalten bekommen. Dazu die eleganten Weine und ich war wirklich unglaublich glücklich!

Startet richtig gut ins Wochenende, morgen hören wir uns schon wieder mit dem Hauptgang. Ich freu mich auf euch!

Alles Liebe,
eure Marie

* Die Weine wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich bin absolut überzeugt von der Qualität und meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.


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1 Kommentare

  1. Liebe Marie,
    das klingt total lecker - und sieht super aus! Lieben Dank für die Inspiration!
    Liebste Grüße von Martina

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