Absolut verliebt! Heidelbeer-Crumble und [Buch-Rezension] Crumbles & Crisps

21 Oktober 2015 08:30



Ich bin voll verliebt, so richtig hin und weg und über beide Ohren - in Crumbles! Ich würde ausnahmslos jedes Stück Kuchen für einen frischen Crumble aus dem Ofen stehen lassen. Geht es euch auch so? Dann seid ihr hier genau richtig. Ich habe nämlich nicht nur ein schnelles Rezept für euch, sondern auch eine thematisch passende Buchrezension. Na dann geht's mal los.

Ich bin voll verliebt in ... Ach nee, das wisst ihr ja schon. Also weiter im Text. Von Streuseln habe ich hier ja schon des Öfteren geschwärmt und das diese Leidenschaft möglicherweise genetisch vererbt werden kann, habe ich auch schon in einem letzten Post angesprochen, aber mal ganz im Ernst - gibt es hier irgendjemanden, der keinen Crumble mag? (Wenn ja, dann schreibt in die Kommentare, ich werde umgehend beginnen euch vom Gegenteil zu überzeugen)


Nun gab es bei mir zu Hause also mal wieder einen Crumble. Wie ihr unschwer erkennen könnt, war das ein ganz klassischer Crumble mit Heidelbeeren. Den gab es schon vor ein paar Wochen, aber das macht nichts, weil es im Grunde ja völlig egal ist, welches Obst ihr unter den Streuseln versteckt. Ihr könnt ganz nach eurem Geschmack auswählen. Dann knetet ihr die Streusel fix zusammen, alles wird in einer Auflaufform im Ofen verstaut und wenige Minuten später steigt ein herrlicher Duft nach frisch Gebackenem durch die Wohnung.

Für diesen Crumble braucht ihr folgende Zutaten:
  • 150 g Weizenmehl (Dinkelmehl geht genau so gut)
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50 g vegane Magarine
  • etwas Zucker
  • Mandelstifte (nach Belieben)
  • Heidelbeeren oder euer Lieblingsobst
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Das Lieblingsobst waschen und in einer passende Auflaufform geben. 30x30 passt gut, aber ihr könnt auch ganz variabel eine größere und weitere kleine Formen befüllen.
  3. Dann Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver vermischen und die Magarine hinzugeben und verkneten bis Streusel entstehen. Dann den den Zucker und die Mandelstifte hinzufügen.
  4. Nun werden die Streusel über die das Obst gegeben und alles kommt für ca. 25-30 Minuten in den Ofen. Umso kleiner die Form ist, umso kürzer ist die Backzeit.

Eine Sache, die ich am Crumble auch noch liebe, neben dem Geschmack, ist die Tatsache, dass man ihn direkt nach dem Backen essen kann. Ja, man muss pusten und ja, man verbrennt sich eventuell zwei bis vier Mal die Zunge, aber es kann einfach sofort losgehen - ohne: "Und dann in der Form auskühlen und dann auf dem Gitter auskühlen und dann in den Kühlschrank..."

Dann schmecken die Früchte nämlich besonders toll und die großen Streusel sind außen knusprig und innen butterweich. So sollte man besser vorher kalkulieren. Wenn man den Crumble zum Beispiel für Gäste vorbereitet, kann man ganz einfach ein kleines Ofenförmchen nehmen und eine Miniportion zum sofort Probieren abfüllen. Verdammt clever, oder?


Wer nun der Meinung ist, dass er das Projekt "Crumbles" etwas professioneller angehen möchte, der ist mit dem Buch "Crumbles & Crisps"aus dem Bassermann Verlag bestens bedient. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung und einigen Tipps und Tricks (Man kann Streusel einfrieren! Auch wenn es bei mir nicht dazu kommen wird, finde ich die Idee wirklich praktisch) folgen ca. 35 verschiedene Rezepte. Diese sind sehr übersichtlich beschrieben und auch die Zutaten gefallen mir gut, da alles sehr unkomliziert klingt, so wie Crumble ja auch sein soll. Auch die Bilder sehen sehr köstlich aus und die einzelnen Crumble sind in hübschen Formen in Szene gesetzt.

Ich würde sehr gern in jedes Schüsselchen mal meinen Löffel halten, aber ich glaube, dass ich demnächst mal den Apfel-Birnen- Crumble mit Nüssen, den Spekulatius-Crumble oder den Quinoa-Crisp ausprobieren werden. Auch wenn nichts einfacher ist als bei einem Crumble zu improvisieren.

So meine Lieben, nun bin ich ganz neugierig und würde euch gern fragen, ob ihr auch schon mal einen Crumble ausprobiert habt und welche Kombination euch am besten schmeckt. 

Es grüßt euch ganz lieb: Marie in streuseliger Nasch-Stimmung

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