Pasta mit veganem Bärlauch-Pistazien-Pesto




Es ist Bärlauch-Zeit!

Seit ich ich intensiver Foodblogs lese, werden mir die einzelnen Saisonen der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten erst richtig bewusst. Natürlich gibts im Sommer Erdbeeren und etwas später kann man Heidelbeeren ernten, aber sobald es spezieller wird, schwinden meine Kenntnisse. Aber jetzt bin ich informiert! Und das ist klasse, denn was gibt es Schöneres, als sich richtig auf etwas zu freuen! Ich habe jetzt schon so viele leckere Variationen und Rezepte mit Bärlauch gelesen, dass ich mich direkt aufs nächste Jahr freue, denn alles kann ich in einer Saison einfach nicht ausprobieren.

Und was ist nun so toll am Bärlauch? Er ist einfach köstlich :D Also versucht noch schnell welchen zu ergattern. Bis Mai könnt ihr mit gedrückten Daumen in den Supermarkt laufen oder andere geheime Bärlauch-Plätze aufspüren. Ich glaube, in Prenzlauer Berg sind alle im Bärlauch-Fieber, deswegen musste ich mich etwas gedulden, bis ich endlich zuschlagen konnte! Neben dem tollen Geschmack, besitzen die kleinen, feinen Blätter im übrigen noch eine ganze Menge Vitamin C und deswegen bietet es sich an Pesto oder Öl daraus herzustellen. 


Ich musste also unbedingt mit dem Klassiker einsteigen. Da ich im Supermarkt noch kein Rezept parat hatte, entschied ich mich einfach zu schauen was noch so in den Schränken steckt und siehe da: Eine ziemlich leckere Mischung kam zum Vorschein. Ich hatte vorher noch nie ein Pesto mit Pistazien und Paranüsse ausprobiert und es lohnt sich wirklich! Das Pesto schmeckt wunderbar nussig und frisch.




Die angegebene Menge der Zutaten entspricht wirklich einer Portion, die gut für vier Personen ausreicht. Allerdings hält sich das Pesto auch eine Woche im Kühlschrank. Dazu gebt am besten etwas Öl mit in das Aufbewahrungsglas, welches dann vor dem nächsten Essen untergerührt wird. Die Menge des Knoblauchs kann natürlich an den persönlichen Geschmack angepasst werden. Mehr als eine Zehe ist für Fortgeschrittene-Knofi-Liebhaber würde ich sagen. Für alle die etwas Schärfe mögen, reicht aber eine Zehe in diesem Pesto, da der Bärlauch ja auch noch mit einem kräftigen und knoblauchigen Geschmack daherkommt.



Zubereitung
  1. Zunächst die Pistazien von der Schale befreien (dafür muss etwas Zeit eingeplant werde). Diese dann in der Pfanne kurz anrösten und gut darauf achten, dass sie nicht anbrennen (Besonders schade, wenn die ganze Schäl-Arbeit umsonst gewesen wäre).
  2. Die Pistazien kommen dann direkt in den Mixer und werden kleingehackt.
  3. Danach die Paranüsse anrösten und ebenfalls in den Mixer geben und zerhacken. Bei mir war es am Ende eine Art Pulver mit ein paar Stückchen drin.
  4. Dann 100 ml Öl, die Knoblauchzehe, den Bärlauch, den Zitronensaft und die Prise Muskatnuss dazugeben und alles zu einer sämigen Masse pürieren.
  5. Am Ende wird alles abgeschmeckt und das restliche Öl mit dem Mixer untergehoben. 
  6. Nebenbei natürlich nicht vergessen die Nudeln zu kochen ;-)




Na? Habt ihr auch Lust auf Bärlauch bekommen? Dann los!

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende und frohe Ostern!

Eure Marie

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