Dinkel-Osterbrot und kleines Oster-Freebie


Na seid ihr schon bereit für Ostern?

Auch meinen Streifzügen durch die Bloggerlandschaft habe ich in letzter Zeit so viele tolle Osterbrote gesehen - in kreativen Formen, mit den unterschiedlichsten Zutaten oder auch vegan zubereitet. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie abwechslungsreich so ein klassisches Rezept umgesetzt werden kann. Und sofort hatte ich Lust auch etwas auszuprobieren. Letztes Jahr gab es bei mir Omas Hefezopf, nach einem ganz traditionellen Rezept. Dieses Jahr wollte ich also etwas Neues backen. Und so gibt es dieses Jahr ein Dinkel-Osterbrot. Das Rezept habe ich in einem Alnatura-Prospekt gefunden und etwas abgewandelt. Ich finde es gibt nichts Besseres an Ostern als einen voll gedeckten Frühstückstisch auf den voller Stolz ein selbstgebackenes Hefebrot gelegt wird :-)!



Bei mir wird der Hefeteig übrigens noch mit der Hand geknetet. So spart man sich das Sportprogramm für den Tag und tut dabei noch was Gutes für das Familienwohl :D. Das geht ganz schön in die Arme, aber am Ende kann man doch doppelt stolz auf das Ergebnis sein.


Habt ihr gesehen was sich hier aufs Bild geschummelt hat? Richtige Osterdeko! Aber auf der Suche nach dem Kuchengitter schaute mich dieser etwas moppelig geratene Hase aus der hintersten Schrankecke an und ich konnte seinem herzlichen Lächeln einfach nicht widerstehen ;-) Und weil ich den so reserviert freundlich, putzig und doch so liebenswert finde, gibt es am Ende dieses Posts mein erstes Freebie für euch! 


Ein Hefebrot backt man nicht nebenbei. Es braucht Beachtung. Nicht ein bisschen, sondern eigentlich die ungeteilte Aufmerksamkeit. Bis zur Fertigstellung und dem finalen Backen im Ofen sind es auch bei diesem Brot einige Arbeitsschritte und Wartezeiten, aber am Ende lohnt es sich. Und sowas macht man ja auch nicht den Tag :-) Dieses Brot schmeckt richtig lecker. Durch das Dinkelmehl hat es eine etwas festere Konsistenz, lässt sich dadurch wunderbar schneiden, schmeckt aber dennoch nicht trocken, sondern ganz wunderbar locker und leicht süß. Besonders gut zum Beispiel mit Marmelade und Frischkäse ... mhhh!




Zubereitung

  1. Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
  2. Dann die Hefe mit 100 ml lauwarmer Milch mischen (Ich gebe dazu beide Zutaten in einen kleinen Topf, stelle den Herd auf minimale Temperatur ein und rühre mit dem Finger die Hefe ein. Klingt komisch, aber so hat man die Temperatur der Milch am besten unter Kontrolle.)
  3. Als Nächstes die Hefe-Milch in die Mulde gießen, mit dem Mehl verrühren und abgedeckt für 15 Minuten an einen warmen Ort stellen.
  4. Die restliche Milch, Zucker, Salz, Eier und geschmolzene Butter verrühren, hinzufügen und alles gut verkneten. Evtl. noch etwas Mehl nachnehmen.
  5. Dann den Teig abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
  6. Danach den Teig kräftig durchkneten und in drei Teile teilen. Die drei Teile dann zu langen Rollen formen und einen Zopf flechten.
  7. Den Zopf auf einem Backblech abgedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen.
  8. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
  9. Der Hefezopf wird nun noch mit Milch bepinselt und mit Mandeln bestreut und kommt dann für 35 Minuten in den Backofen.


Vielleicht sucht ja der ein oder andere von euch noch eine Osterkarte für die Liebsten - dann könnt ihr euch dieses Bild gern runterladen und als Karte verschicken.

ich wünsche euch eine prima Woche,
Eure Marie

1 Kommentar:

  1. Mhh das sieht lecker aus! Da bekommt man gleich Lust auf Ostern. :)

    Liebe Grüße
    Laura (www.himbeermarmelade.de)

    AntwortenLöschen

Instagram